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Das Canisianum schreibt Geschichte

Innsbruck - Zum 500. Geburtstag seines Namenspatrons hat das Collegium Canisianum in Innsbruck eine Festschrift herausgegeben. Darin wird nicht nur an den Hl. Petrus Canisius erinnert, der 1521 in Nijmegen, in den heutigen Niederlanden zur Welt kam, es soll auch die Geschichte des Kollegs seit dem letzten größeren Schriftwerk im Jahr 1958 bis zur Gegenwart fortschreiben.

Auf über 180 Seiten gibt die Festschrift mit interessanten Berichten und persönlichen Erlebnissen einen Einblick in das Leben des Canisianums und macht den Geist, den es in dieser Zeit erfüllt hat und bis heute erfüllt, „erlebbar“ und spürbar.

Das internationale theologische Kolleg in der Trägerschaft des Jesuitenordens wird von Studierenden aus allen Kontinenten besucht. „Das Canisianum will exzellente Priester ausbilden helfen. Dazu gehört die Formung von Hirn und Herz. Dem fühlen wir Jesuiten uns verpflichtet“, schreibt P. Bernhard Bürgler SJ, Provinzial der neu gegründeten Zentraleuropäischen Provinz. Derzeit leben 40 Priester aus 15 Nationen und 30 Diozösen im Canisianum und promovieren an der Theologischen Fakultät der Universität Innsbruck. „Nach dem erfolgreichen Abschluss ihres Studiums werden sie Schlüsselpositionen in Kirche, Wissenschaft, Gesellschaft und Kultur in ihrem Heimatland übernehmen“, verkündet P Andreas Schermann SJ, Rektor des Canisianums.

Auf Petrus Canisius geht nicht nur die Gründung des Jesuitenkollegs und des angrenzenden Gymnasiums in Innsbruck zurück. „Innsbruck hat von seinem Bildungseifer profitiert. Die Gründung des Jesuitenkollegs und des akademischen Gymnasiums bereiteten fast genau 100 Jahre später den Weg für die erste Universität in Innsbruck“, schreibt Georg Willi, Bürgermeister der Landeshauptstadt Innsbruck in seinem Grußwort.

Im Anschluss an die Grußworte des Landeshauptmanns des Landes Tirol (Günther Platter), des Diözesanbischofs von Innsbruck (Hermann Glettler), des Bürgermeisters der Landeshauptstadt Innsbruck (Georg Willi), des Provinzials der zentraleuropäischen Provinz der Jesuiten (P. Bernhard Bürgler SJ) und dem Vorwort des Rektors des Canisianums (P. Andreas Schermann SJ), finden sich zahlreiche Beiträge, die in vier Kapitel unterteilt sind: Über den hl. Petrus Canisius und das Canisianum, über das Canisianum heute und über das Herz-Jesu-Fest am Canisianum; einen besonders großen Teil des Werks nehmen die Erinnerungen an Studium und Alltag im Canisianum ab 1945 ein.

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